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Teichpflege im Sommer

Tipps für klares Wasser & vitale Fische

Vor allem in den Sommermonaten Juli und August entpuppt sich der Gartenteich als eine Oase des Lebens. Da es in diesen Monaten aber auch zu einer üppigen Sonneneinstrahlung kommt und das Nahrungsangebot entsprechend groß ist, können sich während des Sommers im Teich vermehrt Algen bilden. Deshalb solltest Du das Teichwasser regelmäßig kontrollieren und Pflegemaßnahmen durchführen. Entsprechende Produkte und Pflegemittel findest Du im Shop von Koifriend in der Kategorie „Teichpflege“. Die Bandbreite der Produkte für die Teichpflege reicht von der Bekämpfung der Algen mit Hilfe von Teichbakterien bis hin zur Verbesserung der Wasserqualität sowie der Gesundheit von Koi und anderen Teichbewohnern.

Stetige Kontrolle der Wasserwerte

Die regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte im Koiteich ist insofern wichtig, als sich anhand der Werte die Qualität des Wassers ablesen lässt. Du kannst dadurch eventuelle Probleme bezüglich der Wasserqualität schon im Vorfeld erkennen und vorbeugen. Im Auge behalten solltest Du vor allem den pH-Wert, der zwischen 7 und 8 liegen sollte, die Nitrit- und Nitratwerte, die Karbonathärte (ideal höher 5 °dH) und die Gesamthärte. Testen kannst Du die Wasserqualität mit einfachen Mitteln:

Beim Schnelltest mit Teststäbchen musst Du nur ein Indikatorstäbchen ein paar Sekunden lang ins Teichwasser halten und kannst die Werte anschließend auf einer Farbskala ablesen.

Beim sogenannten Tröpfchentest ermittelst Du die Wasserwerte einzeln. Dafür entnimmst Du mit einem Röhrchen etwas Wasser aus dem Teich und vermischst es mit einer speziellen Testflüssigkeit. An der anschließenden Verfärbung kannst Du die Werte auf einer Testskala ablesen. Der Tröpfchentest ist zwar mit einem etwas größeren Aufwand verbunden, dafür jedoch auch um einiges genauer.

Wichtig: Den Teich von Algen befreien und mit Frischwasser auffüllen

Da die Algen im Sommer schneller wachsen, solltest Du darauf achten, Fadenalgen regelmäßig zu beseitigen, damit es erst gar nicht zu einer Algenplage kommen kann. Auch Blätter und abgestorbene Pflanzenteile solltest Du regelmäßig aus dem Teich entfernen. Pflanzen, die vom Uferbereich aus ins Wasser wachsen, solltest Du insbesondere bei Trockenheit und großer Wärme regelmäßig zurückschneiden. Mit den von uns angebotenen Fadenalgenvernichtern kann das Wasser biologisch klar gehalten werden.

Besitzt Dein Koiteich keine eigene Wasserzufuhr, solltest Du vor allem bei Trockenheit und großer Wärme darauf achten, regelmäßig Wasser nachzufüllen, damit der Wasserspiegel nicht zu weit absinkt. Du kannst dafür aber schlicht aufgefangenes Regenwasser verwenden. Achte jedoch unbedingt darauf, dieses Wasser aufzubereiten, z.B. mit TeichFit, da es stark verunreinigt sein kann (Regenrinne, Dachflächen etc.). Wichtig ist zudem eine ständige Sauerstoffzufuhr / Belüftung.

Eine Komplettreinigung in der schönen Jahreszeit

Die schöne Jahreszeit solltest Du außerdem für eine Komplettreinigung des Teiches nutzen. Dazu gehört es auch, die Schlammschicht am Teichboden abzusaugen, falls diese einmal zu groß geworden ist. Bei dieser Gelegenheit kannst Du auch gleich Unterwasserpflanzen einsetzen. Diese bieten den Vorteil, dass sie Nährstoffe verzehren und zugleich das Wasser mit Sauerstoff anreichern. Wirf auch einen Blick auf die Teichpumpe sowie die Filter, die bei Bedarf natürlich gereinigt werden müssen. Hier sammeln sich oft Pflanzenteile und Schlamm an.

Falls Du feststellst, dass der Sauerstoffgehalt im Wasser des Teiches zu niedrig sein sollte, kannst Du verschiedene Sauerstofferzeuger, z.B. Osaga Oxy Plus nutzen. Der Zustand Deiner Koi und Teichfische sollte natürlich ebenfalls regelmäßig begutachtet werden. Mögliche Erkrankungen lassen sich an der Aktivität und am Schwimmverhalten ebenso erkennen wie an Verletzungen und Entzündungen. Achte darauf, nicht gefressenes Futter schnell aus dem Teich zu fischen, denn die Reste sinken schnell auf den Grund und können die Wasserqualität mindern.

Damit die Teichtechnik optimal läuft

Während des Sommers solltest Du die Pumpen und Filteranlagen rund um die Uhr in Betrieb halten. Wenn eine Reinigung der biologischen Filter notwendig ist, verwendest Du dafür am besten ausschließlich sauberes Regen- oder Leitungswasser - auf keinen Fall jedoch Reinigungsmittel. Bei dieser Gelegenheit kannst Du zugleich auch die Filtergranulate und -schwämme auswechseln. Verwendest Du hingegen UVC-Filter, müssen deren Lampen im Jahrestakt ausgetauscht werden, wobei auch die Quarzröhre gereinigt werden muss.

Spätestens mit Anbruch des Sommers ist es notwendig, die Teichbelüfter zu installieren oder bereits vorhandene zu warten. Ein besonderes Augenmerk solltest Du dabei darauflegen, wie Durchgängig die Luftschläuche sind. Eine optimale Wasserzirkulation erreichst Du übrigens, wenn Du die Ausströmer an der tiefsten Stelle des Teiches platzierst. Dadurch werden Ablagerungen stets in der Schwebe gehalten und können von den Filterpumpen leichter abgesaugt werden.

Damit der Sauerstoffgehalt im Gleichgewicht bleibt

Beim Sauerstoffgehalt des Teichwassers handelt es sich um einen besonders sensiblen Bereich. Schließlich haben Wasserpflanzen bei hohen Außentemperaturen nachts einen erhöhten Sauerstoffbedarf. Zugleich reduziert sich das Sauerstoffaufnahmevermögen des Wassers in der heißen Jahreszeit. Um für einen stabilen Sauerstoffgehalt zu sorgen, hast Du folgende Möglichkeiten:

  • Der Gasaustausch mit der Luft lässt sich am einfachsten Durch Wasserumwälzung erreichen, etwa mit einer Springbrunnenpumpe. Verwendest Du ein Teichfiltersystem, kannst Du dies ebenfalls zur Erhöhung des Sauerstoffgehaltes nutzen, indem Du das Wasser etwa über eine Kaskade in den Teich zurücklaufen lässt.
  • Beim Gasaustausch mit Belüfterpumpen wird die von der Pumpe komprimierte Luft durch Schläuche an die Belüftersteine geführt, welche dafür sorgen, dass sich der Luftstrom gut verteilt. Die Belüftersteine müssen allerdings einmal jährlich durch neue ersetzt werden.
  • Das Einsetzen von Wasserpflanzen, die das Teichwasser mit Sauerstoff anreichern, ist die wohl effektivste Methode. Denn die Pflanzen zersetzen auch organisches Material wie die Ausscheidungen der Fische und sorgen für sauberes Wasser.
  • Bei einem drastischen Sauerstoffmangel, der etwa bei starker Algenblüte auftritt, können sogenannte Oxydatoren verhindern, dass der Gartenteich umkippt. Diese können als Unterstützung genutzt werden, ersetzen aber nicht die natürliche Sauerstoffzufuhr.

 

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